| Produktblätter Grundmodul inkl. TRLV |
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| Geschrieben von: Andreas Hartwig |
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Glasdickenbemessung nach TRLV (Technische Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen) Nach der TRLV lassen sich linienförmig gelagerte Rechteckscheiben mit beliebiger Neigung berechnen. Für vertikal angeordnete Isoliergläser mit VSG-Scheiben wird zusätzlich zum Nachweis „kein Verbund“ zwischen den Schichten der Nachweis mit „vollem Verbund“ gefordert. Die Form des Glaspaketes wird durch die Koordinaten einer Anzahl von Punkten angegeben. Damit lassen sich häufig eingesetzte linienförmig gelagerte Glasscheiben berechnen. Die Neigung des Glaspaketes um die x-Achse ist beliebig wählbar. Die Ränder der Glasscheiben lassen sich sowohl gelenkig oder eingespannt für jeden Rand unterschiedlich lagern, als auch als freien Rand definieren. Die Beanspruchungen in den Glasscheiben werden mit Hilfe der Finiten-Elemente-Methode mit flachen hybriden Schalenelementen ermittelt. Die PVB Schicht wird durch spezielle räumliche Stabelemente dargestellt. Wenn eine Isolierglasscheibe berechnet wird, gibt es eine Gasschicht und man erhält insgesamt mindestens drei Schichten. Der Rand des Glaspaketes wird mit speziellen Randelementen verknüpft. Die Anzahl der Schichten ist mit maximal 19 festgelegt. Für das Modell „Vollverbund“ werden die Glasschichten, die mit einer PVB Schicht verbunden sind, zu einer Glasschicht vereint, wobei die Dicke gleich der Gesamtdicke ist. Bei teilweisem Verbund, der nach aktuellem Regelwerk noch nicht geregelt ist, erhält man die Beanspruchungen zwischen den Grenzfällen „voller Verbund“ und „kein Verbund“.
Die Eigenlasten werden entsprechend der Neigung der Glasscheibe bestimmt. Bei Isogläsern geschieht die Ermittlung der Klimalast automatisch. Weiterhin lassen sich Wind-, Schnee- und sonstige ständige und veränderliche Flächenlasten berücksichtigen.
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