MicroFe 2017

MicroFe - Finite-Elemente-System für die Tragwerksplanung im Bauwesen

MicroFe ist ein modulare positionsorientiertes Finite-Elemente-System, das speziell für die Anforderungen der Tragwerksplanung im Bauwesen konzipiert ist. Es dient der Analyse und Bemessung von ebenen und räumlichen Stab- und Flächentragwerken. Spezielle Eingabemodule (Platte, Scheibe, allg. 3D-Faltwerk, Geschossbauten...) ermöglichen eine schnelle und effektive Eingabe verschiedener Tragsysteme.

MicroFe ist in das Komplettsystem Ing+ integriert und bietet so von der Verwaltung mit dem Projekt-Manager, der Anschluss- und Detailbemessung bis zur Dokumentenbearbeitung in der BauStatik zusätzliche Möglichkeiten, die Bearbeitungszeiten zu reduzieren.

 

Überblick MicroFe

 

 

Stahlbetonbemessung

Die Nachweise für Stahlbetonbauteile erfolgen auf Grundlage aktueller nationaler und europäischer Normung (DIN und EC).

Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit

• automatische Ermittlung der Bemessungsschnittgrößen für Nachweise nach DIN und Eurocode (EC)

• Biege- und Querkraftbemessung für Stahlbeton-Flächen und -Scheiben (Decken, Wände und Bodenplatten)

• Biege- und Querkraftbemessung für Stahlbetonstäbe (Balken, Stützen, Über- und Unterzüge)

• Berücksichtigung der Mindestlängsund-querkraftbewehrung

• Steuerung der Bemessung durch vorhandene Bewehrung (Grund- und Zulagenbewehrung)

• orthogonale, schiefwinklige und radiale Bewehrungsführung

• Nachweis auf Durchstanzen für Stützen, Wandecken und -enden sowie Einzellasten (frei platzierbar)

Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit

• automatische Ermittlung der Bemessungsschnittgrößen für Nachweise nach DIN und Eurocode (EC)

• Nachweis der Verformungen im gerissenen Zustand (Zustand II)

• Ermittlung und Nachweis der Rissbreiten

• Dichtheitsnachweis, auch für WU-Beton

• Ermüdungsnachweis

• Spannungsnachweis

Positionsorientierte Eingabe

Die positionsorientierte, grafische Eingabe von Platten, Stützen oder Unterzügen ermöglicht eine praxisbezogene und ingenieurmäßige Tragwerksplanung. Die Umsetzung in das abstrakte, mathematische FE-Modell aus FE-Elementen, FE-Knoten usw. erfolgt automatisch. Dadurch ist sichergestellt, dass die FE-Knoten überall dort erzeugt werden, wo sie für die Berechnung benötigt werden. MicroFe bietet außerdem jederzeit Möglichkeiten zur Kontrolle und Modifikation des FE-Modells.

Grafisch interaktive Eingabe

MicroFe zeichnet sich durch die intuitive Benutzeroberfläche aus, die vielfältige Funktionen zur effektiven Bearbeitung der Aufgabenstellungen bietet. Durch die klare Strukturierung bietet sie einen leichten Einstieg und deshalb eine kurze Einarbeitungszeit. Dies erleichtert auch die gelegentliche Anwendung sowie die Bedienung selten genutzter Leistungsmerkmale.

Automatische Vernetzung

Mit dem leistungsfähigen automatischen Vernetzer wird das benötigte FE-Netz schnell und sicher erstellt. Die Möglichkeiten zur Optimierung der Vernetzung sind in MicroFe vielfältig und praxisgerecht aufgebaut. Neben kartesischer, isometrischer oder polarer Vernetzung kann auch auf Verfeinerungsbereiche zurückgegriffen werden.

Knotenunabhängige Vernetzung stellt in MicroFe eine besondere Innovation und Leistungsfähigkeit dar. An Übergängen von Platten oder Wänden können unterschiedliche Vernetzungsparameter zusammentreffen ohne die Qualität der Vernetzung zu beeinflussen.

Dokument-orientierte Statik

Mit dem BauStatik-Modul „S019 MicroFe einfügen“ werden die Ergebnisse der Stabwerksberechnung mit MicroFe nahtlos in das Statik-Dokument eingefügt. Somit entsteht auf einfachem und bequemem Weg das komplette Statik-Dokument am Rechner.

Darüber hinaus werden Übernahmen zwischen MicroFe-Modellen oder MicroFe-Modellen und BauStatik-Positionen durch die automatische Korrekturverfolgung im aktuellen Stand berücksichtigt. Besonders bei Änderungen stellt dies eine enorme Erleichterung und Zeitersparnis dar.